Die Nase Hamburgische Staatsoper, Premiere 07. September 2019

Videodesign

Oper, ca 95 Minuten

Regie Karin Beier

Videodesign in Zusammenarbeit mit Meika Dresenkamp

 

Colorfotos oben © Arno Declair

 

"Der Barbier Jakowlewitsch findet eines Morgens in seinem Frühstücksbrot eine Nase. Zeitgleich erwacht der Beamte Kowaljow, sieht in den Spiegel – seine Nase ist weg. Der Barbier versucht die Nase verschwinden zu lassen, Kowaljow versucht, sie zu finden und begegnet ihr leibhaftig in der Kathedrale. Sie trägt Uniform, will mit ihrem Besitzer nichts zu tun haben und verschwindet. Kowaljow irrt durch die Stadt und wähnt sich in einem bösen Traum. Oder ist er Opfer einer Verschwörung? Der „Mechanismus des spießbürgerlichen Klatsches“ rattert jedenfalls auf Hochtouren, und bald zerreißt sich die Stadt das Maul über den Vorfall. Als die Oper entstand, war Schostakowitsch gerade mal 22 Jahre alt. Er liebte Trickfilme, arbeitete als Pianist im Kino, war von Alban BergsWozzeck“ tief beeindruckt und wandte die sprunghafte Schnitttechnik des Films auf die Oper an." (Zitat aus Ankündigungstext Hamburgische Staatsoper)

 



 

Fresst meinen Sternenstaub 2019

Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Premiere 26. Juni 2019 Malersaal, im Rahmen des Backstage Festivals

Videodesign / durchgängige Bühnen Videoinstallation / Co-Leitung

Tanztheater 65 Minuten

Leitung Manfred Hüttmann (Choreografie) und Severin Renke (Video Installation)

 

Fotos © Richard Ohme und Martin Huesges

 

Das ge-flash-te Publikum spürt den Sternenstaubwirbel Richtung Tribüne, der zum Fressen dargeboten wird: too glam to give a damn! Glam - „Oh, sind wir das?“ Doch, wir sind es! … kraftvoll nimmt die 23-köpfige Lehrer*innen - Backstagegruppe die Herausforderung an. Zu exklusiv ausgewählter Musik von Klassik bis Pop und Klangcollagen und Videoinstallationen und Überschriften im Hintergrund werden dialogisch Szenen aneinandergefügt, die von der Ensemble-Choreografie und passenden Soli geprägt sind. Alle Spieler*innen auf der Bühne haben eine individuelle Kunstfigur verinnerlicht, deren gemeinsamer Ausdruck Erfolg und Coolness ist. Das Gegenüber ist nicht von Interesse! (Zitat aus Ankündigungstext Deutsches Schauspielhaus Hamburg)

 

Es spielen: Gabriele von Appen, Ulrike Baumeister, Sandra Beisert, Antonia Braun, Renate Buschmann, Dorothea du Bosque, Jorinde Fechner, Christine Göbel, Britta Groeger, Jürgen Hansen, Francoise Hüsges, Denys Korolov, Anja Krosta, Monika Kuhrau-Pfundner, Stephanie Kunz, Susanne Lange, Klaus Lübeck, Milana Nudelmann, Franziska Ruckpaul, Nicole Seiler, Agnes Stangenberg, Julia Teske, Silke Witt

 

Videomittschnitt auf Anfrage



 

Die Stadt der Blinden Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Premiere 16. Februar 2019

live Farbbestimmung

Bühneninszenierung ca. 120 Minuten

Regie Kay Voges, DoP Voxi Bärenklau, Videodesign Robi Voigt

Live Kamera Marcel Urlaub und Philip Jestädt, Live Videoschnitt Martin Langhof

 

Fotos © Marcel Urlaub

 

"An einer belebten Straßenkreuzung wartet ein Mann darauf, dass die Ampel auf Grün schaltet – und erblindet. Ein hilfsbereiter Passant bringt den Erblindeten nach Hause, wenig später kann auch er nicht mehr sehen. Eine rätselhafte Epidemie scheint ausgebrochen, immer mehr Menschen der Stadt werden von einem Augenblick auf den anderen blind. Um weitere Ansteckungen zu vermeiden, weiß sich die Regierung keinen anderen Rat, als die Betroffenen in einer verlassenen Irrenanstalt zu internieren. Orientierungslos, sich selbst überlassen, unfähig ihr Schicksal zu begreifen, versuchen die Blinden ihr Leben in dieser neuen Umgebung zu organisieren. Doch je mehr Menschen eintreffen, desto unerträglicher, chaotischer, gewalttätiger wird die Situation. Eine Gruppe Männer reißt die Macht an sich. Mit zügelloser Brutalität unterdrücken sie die anderen Blinden, verweigern ihnen den Zugang zur Verpflegung, stehlen ihnen Hab und Gut und als nichts mehr davon übrig ist, verlangen Sie nach den Frauen. 

In seinem Roman »Die Stadt der Blinden« zeichnet der große portugiesische Erzähler José Saramago – 1998 mit dem Literatur-Nobelpreis geehrt – nicht nur das realistische Bild einer plötzlichen Katastrophe, er enthüllt gleichzeitig das philosophische Universum einer allgemeinen Blindheit, in dem menschliches Handeln als gewalttätige und lächerliche Groteske erscheint." (Zitat aus Ankündigungstext Deutsches Schauspielhaus Hamburg)

 



 

Hashtagnomanity Kampnagel K6, Premiere 14. Juni 2019

Videodesign

Tanztheater ca. 60 Minuten

Regie Philipp van der Heijden, Produktion Deluxekidz e.V.

 

In was für einer Welt leben wir und vor allem, wie sieht die Welt in 100 Jahren aus, wenn die Menschen so weiter machen wie bisher? Zwanzig DeluxeKidz werfen einen mal düsteren, mal humorvollen und vor allem kritischen Blick auf unser Leben und in unsere Zukunft. Dabei greifen sie zu künstlerisch vielfältigen Mitteln: selbstgeschriebene Raps, mitreißende Choreografien und ein work-in-progress Bühnenbild, das während der Performance entsteht. Alle Ideen kommen von den Jugendlichen selbst, unterstützt werden sie in ihrer Arbeit von einem Team aus Künstlern unterschiedlicher Sparten. Der DeluxeKidz e.V. wurde vom Hamburger Rapper Samy Deluxe gegründet, um Jugendlichen die Chance zu geben, sich in der Welt des Hip Hop auszutoben und sie an Musik, Sprache, Tanz, darstellende und bildende Kunst heranzuführen, ihr Interesse an Kreativität zu wecken, Teambildungsprozese zu initiieren und über die Förderung ihrer Fähigkeiten ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

 



 

Der Haarige Affe Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Premiere 17. Februar 2018

inszenierende Live-Kamera

Bühneninszenierung 5 Stunden 30 Minuten

Regie Frank Castorf, Erste Kamera / Videodesign Andreas Deinert

 

""Das Stück muss von 8 Uhr bis wann immer es verdammt nochmal zu Ende zu sein gedenkt gehen, vielleicht Viertel vor 12. Wenn es Wiederholungen gibt, müssen die drinbleiben, weil sie absolut wichtig sind für das, was ich vermitteln will."

Dieses Zitat des amerikanischen Dramatikers Eugene O’Neill könnte auch aus dem Mund von Regisseur Frank Castorf stammen, der es ja bekanntlich gerne mag, wenn Stücke eine gewisse Länge haben – und dem man auch eine Vorliebe für Theaterstoffe des frühen 20. Jahrhunderts nachsagt. O’Neills Stück »Der haarige Affe« entstand im Jahr 1921, nachdem O’Neill, Sohn eines Schauspielerehepaars und geboren in einem New Yorker Hotelzimmer, sein Studium abgebrochen, sich als Goldsucher verdingt und einige Zeit als Matrose die Weltmeere befahren hatte. Es spielt zunächst im Bauch eines Ozeandampfers, wo Heizer Robert Smith, genannt Yank, auf die schöne und reiche Mildred Douglas trifft, deren Laune es gerade ist, sich für sozial Benachteiligte zu interessieren.

Der Anblick des vor Naturgewalt strotzenden Proleten Yank jedoch haut die junge Frau förmlich um – und stürzt Yank in eine Identitätskrise, die sein Selbstverständnis als Tatmensch ins Wanken bringt. Er begibt sich auf die Suche nach sich selbst und seiner Rolle in einer Klassengesellschaft, die für ihn rätselhaft und undurchdringlich bleibt. O’Neill lässt seinen Protagonisten durch das Labyrinth von New York irren, ihn auf Gewerkschaftler, Sozialdemokraten, Anarchisten und Kommunisten treffen, die ihn nur in ihren Reihen akzeptieren, wenn er ihnen ähnlich wird – sich anpasst. Doch das kommt für Yank nicht infrage. Endet er schließlich im Zoo – oder vielleicht auf einem exotischen Eiland in der Karibik? Alles ist möglich." (Zitat aus Ankündigungstext Deutsches Schauspielhaus Hamburg)

 



 

Clara 2018

Director of Photography

freie Arbeit

Regie Astrid Grosser, Produktion Productionworld



 

flour room 2015

Sony F55, Auswertung 2K Academy ProResHQ

Director of Photography

Regie und Konzeption ©Benjamin Yavuzsoy

 

Veröffentlichungen:

Kunstverein Hamburg 2015

Print Screen Festival 2015 Holon, Israel

und weitere

 



 

Nie wieder schlafen 2018

Band Der Fall Böse

Musikvideo

Director of Photography und Regie



 

Simpel Trailer 2019

Director of Photography und Filmregie

nach dem Roman von Marie­-Aude Murail Bearbeitung Matthias Günther

 

Barnabé Maluri, „Simpel“ genannt, ist 22 Jahre alt, aber geistig auf dem Stand eines Dreijährigen. Seine Mutter ist gestorben; sein jüngerer Bruder Colbert hat ihr vor ihrem Tod versprochen, sich um Simpel zu kümmern, und nimmt ihn zu sich, nachdem der Vater eine neue Partnerin gefunden und Simpel in einem Heim untergebracht hat. Als Colbert in die Großstadt geht, um dort die Schule zu beenden, ziehen beide Brüder in eine WG, in der es mehr als turbulent zugeht. Premiere: 28. November, Thalia in der Gaußstrasse (Garage)

 

Regie Helge Schmidt, es spielt Philipp Weggler



 

Werstattbesuche Heinz Ratz 2018

Director of Photography und Filmregie

 

Philosophische Kurzgespräche mit dem Künstler Heinz Ratz

Auswertung Internet



 

Das Boot 2015

Director of Photography / Videodesign

55 min HD Grossprojektion / Theaterproduktion

Regie Nehle Mallasch



 

saralisa 2015

mit Saralisa Volm

Director of Photography

Regie Thomas Ternes



 

come on 2011

Sängerin Zoe Leela

Musikvideo

Director of Photography

Regie Thomas Ternes, Postproduktion Jenny Cremer



 

Das ist Esther Trailer 2019

Ein Stück zu einer jüdischen Geschichte aus Hamburg und New York

von Christiane Richers, Regie Katja Langenbach, es spielt Florentine Weihe

 

Director of Photography und Filmregie

 

Die 17-jährige Mary Ann erzählt von ihrer Großmutter Esther und von sich und blättert Bruchstücke der Erinnerung auf. Im Gepäck: Fotos und O-Töne, die die Stationen des Lebens der Holocaust-Überlebenden Esther Bauer dokumentieren. Von der behüteten Kindheit in Eppendorf, dem Beginn der Nazi-Herrschaft, über die Deportation ins Ghetto Theresienstadt und in das KZ Auschwitz, von der Befreiung in Mauthausen bis zur Emigration nach New York und den Aufbau einer neuen Existenz. Das Stück erzählt vom Glück des Überlebens. Es thematisiert darüber hinaus den Tod der nahezu letzten Zeitzeugen auf einer sehr persönlichen Ebene.

 

"Es ist eine interessante, zeitgemäße Idee von Autorin Christiane Richers und Regisseurin Katja Langenbach für ihr Klassenstück die Enkelgenerationen aufeinandertreffen zu lassen. Die Grandma Esther Bauer spricht zu den jugendlichen Zuschauern nur vom Band, das in diesem Fall natürlich vom Handy kommt." hamburgtheater.de

 



 

Total Normal  2016

Dokumentarfilm 35 Minuten

Sony F55, Auswertung DVD

Director of Photography

 

Die Band besteht aus sechs Musikern mit und ohne Behinderung. Bitte Lächeln! ist eine Kooperation des Liedermachers und Produzenten Mirko Frank, des Kulturvereins Smörrebröd und von Leben mit Behinderung Hamburg.

Im Gegensatz zu ähnlichen Inklusions-Projekten produziert Bitte Lächeln! eigene Songs und jedes Mitglied der Band, egal ob mit oder ohne Behinderung, trägt zum Gesamtauftritt der Band bei. Das Musikmachen – und nicht etwa Musiktherapie – steht im Vordergrund.

Nach 12 Monaten intensiver Arbeit im Proberaum und im Tonstudio hat die Hamburger Band ihr neues Album "Total Normal" fertig gestellt.

 

 



 

Open Up! 2018

Kurzportrait über die Theatergruppe des Thalia Theaters "Open Up!"

Director of Photography und Filmregie

 

OpenUp! ist ein Jugendtheaterprojekt des Jugendmigrationsdienstes Hamburg im CJD Nord und des Thalia Theaters.

Im Projekt OpenUp! setzen sich Jugendliche im Alter von 15-27 Jahren mit ihren Lebenserfahrungen und Themen wie Flucht und Krieg, Liebe und Freundschaft, Identität, Glaube und Solidarität sowie dem Leben als Geflüchtete und People of Color in Deutschland auseinander. Dabei wird nach Ausdrucksformen auf der Bühne gesucht für das, was besonders bewegt und betrifft. Aus Improvisationen und einem vielschichtigen Dialog der Internationalen Jugendperformancegruppe mit der Hamburger Öffentlichkeit und Bündnispartnern entstehen im Laufe der Spielzeit Performances,

Lesungen und Stücke.

 

OpenUp! wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert.



 

Veränderung glauben 2017

Dokumentarfilm 35 Minuten

Sony F55, Auswertung ProRes Grossprojektion im Rahmen der Lessingtage 2017 im Thalia in der Gaußstrasse

Director of Photography und Filmregie

 

Ein Video-Interview-Projekt mit Schülerinnen und Schülern.

Die christlichen Kirchen sind in der Krise. Immer mehr Menschen wenden sich von ihnen ab. Im Namen des Islam wird Fundamentalismus gepredigt, der zunehmend Menschen ausgrenzt und Gesellschaften in Gewalt stürzt. Das wirft grundsätzliche Fragen auf. Bei diesem Projekt wurden Schülerinnen und Schüler interviewt, die sich eingehender mit Kirche, Glauben und Religion beschäftigt haben.

Ein Film von Severin Renke und Nehle Mallasch

 

Idee: Herbert Enge

 

Im Rahmen von „Reformationsjubiläum 2017“ gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.



 

zum Tag des Regenwurm 2013

Director of Photography

Regie Andrea Rüster

Post Postproduction